Peter Drucker - der Mann, der das Management geprägt hat. Erinnerungen und Ausblick zum 100. Geburtstag
Göttingen, Verlag Sordon
gebunden, 224 Seiten
EUR 22,90 / EUR-A 23,60 / SFR 39,90
ISBN 978-3981022858 Erscheinungstermin: 18. 11. 2009
Mit Beiträgen von Wesley Balda, Janis Bragan Balda, Dirk Baecker, Roman Boutellier, Dale A. Dan, Hermann Doppler, Sandy Edelson, Markus Eurich, Günter Faltin, Charles Handy, Martin Hodler, Yasushi Isaka, Rene Jerusalem, Ulrich Klotz, Bernhard Küppers, M.S. El Namaki, Carmela Nanton, Nina Nicholas, William Nicholas, Hermann Simon, Joy L. Story, Atsuo Ueda, Winfried Weber, Klaus Woltron
http://www.kraus-und-partner.de/70/FAZ-Artikel?id=FD1200911162484703Welt / Welt vom 14.12.2009 ""Wer sich für die bleibenden Ideen und Ratschläge des Management-Denkers und Universalgelehrten Peter F. Drucker interessiert, kann auf einige neue Bücher zurückgreifen, die anlässlich des Drucker-Jubiläums erschienen sind: Winfried Weber (Hrsg.): Peter Drucker - der Mann, der das Management geprägt hat. ... Es gibt kaum ein Unternehmen auf der Welt, das Druckers Ideen nicht anwendet, stellt Hochschullehrer Weber fest."
Je komplexer Beruf, Karriere und Arbeitswelt werden, desto mehr suchen wir nach einfachen Lösungen. Je mehr wir aber Komplexität reduzieren, umso mehr laufen wir Gefahr, den Anschluss zu verlieren. Wir wachsen nicht, wenn wir es vorziehen, zu vereinfachen. Innovative Lebensläufe entstehen nicht durch Routinejobs sondern durch Offenheit, mit Durchsetzungsfähigkeit und in dem man sich dem Bewährten verweigert.
Complicate your life heißt für Weber, sich für Zufälle zu öffnen und sich nicht mehr durch fixe Verhaltensmuster gegenüber Veränderungen zu verschließen. Complicate your life heißt aber auch, zwischen Vereinfachung und Verkomplizierung zu oszillieren, denn man hat nicht nur die Möglichkeit, ein bewährtes Muster regelmäßig zu verwenden, sondern auch verschiedene Muster nebeneinander, nacheinander oder gegeneinander zu realisieren. Man unterbricht Muster und nutzt die Chancen, die sich daraus ergeben, dass andere sich an die Regeln halten.
Complicate your life ist ein Buch, das im Zeitalter des Unerwarteten Antworten auf die Frage gibt, wie man Ziele komplexer ausrichtet, schneller handelt und entscheidet. Weber stellt in Complicate your life die Frage, wie man lernen kann, sich auf sich selbst zu verlassen. In dreißig kurzen Kapiteln gibt Complicate your life Antworten auf die Fragen, wie man komplex genug handelt, arbeitet, managt und innoviert.
Inhaltsverzeichnis des BuchsComplicate your life
SICH VERKOMPLIZIEREN 1 Am Tempeltor 2 Simplify! 3 Raumzeit 4 Strandleben 5 Zwischen Messies und Mandarins 6 Sich auf sich selbst verlassen
ARBEITEN 7 Bananen in der Mappe 8 Besser treffen mit der Schrotflinte 9 Brand You 10 Brauchen Männer ein Windelvolontariat? 11 Elefanten vor dem Nadelöhr 12 Praktikum, Arbeit und Nicht-Arbeit in der nächsten Gesellschaft 13 Wert der Arbeit 14 Das Kollektiv
MANAGEN 15 Die Komplexität des Unternehmers 16 Wozu Theorie? 17 Der Inbegriff von Leadership 18 Management als Job 19 Wenn Produkte komplexer werden 20 Die Kunst der Routine 21 Wer liest Managementbücher? 22 Wo kann man managen lernen? 23 Manager-Massen
INNOVIEREN 24 Das Netz wackelt mit dem Schwanz 25 Wachstum ist weiblich 26 Die globale Marke 27 Geburtlichkeit 28 Niederlagen 29 Murat, wir müssen was tun! 30 Über Werkzeuge stolpern 31Lachende Löwen 32 Paradoxien faszinieren und stören
Winfried W. Weber: Innovation durch Injunktion - Warum man Innovationen nicht planen (lassen) kann
2005, Verlag Sordon, Göttingen gebunden, 256 Seiten, ISBN 398 102 2807, Preis: 34,80 € jetzt bestellen: verlag@sordon.com (die Lieferung erfolgt versandkostenfrei mit Rechnung) oder über www.sordon.com
Geplante Bücher: Momentan arbeite ich an zwei Büchern - "Complicate your business" erscheint im Oktober 2009 - "Innovationen durch Social Entrepreneurs" erscheint voraussichtlich Ende 2009
Frühere Bücher: - Winfried Weber: Defizite Internationalen Management-Trainings, Zürich/Chur, Verlag Rüegger, 1991; ISBN 3 7253 0390 8 - Winfried Weber: Führung und Lernprozesse in mittelständischen Weltmarktunternehmen, Bremen, img-Institut Bremen, 1998
Rezensionen zum Buch "Innovation durch Injunktion":
"Adieu Planungsstab. [Im Buch Innovation durch Injunktion] ... geht es noch ausführlicher um die Planbarkeit von Innovationen, um Veränderungen in Unternehmen und um die Rolle, die Berater und Vordenker dabei spielen." Dagmar Deckstein, Süddeutsche Zeitung, 12.01.2008
"Stehen Innovationen in irgendeinem Verhältnis zu Beratung und Managementphilosophien, können also Berater oder Managementideen Innovationen fördern oder gar schaffen? Dieser Frage widmet sich der Wirtschaftswissenschaftler Winfried W. Weber in seiner Analyse Innovation durch Injunktion. Das Buch basiert auf einem Forschungsprojekt am Reinhard- Mohn-Lehrstuhl für Unternehmensführung und am Lehrstuhl für Soziologie an der Privaten Universität Witten-Herdecke. Weber geht dabei unter anderem ein auf den weltweiten Consulting-Boom, die Formen des Ratgebens sowie schwerpunktmäßig die Resonanz deutschsprachiger Manager auf die Managementphilosophie des Amerikaners Tom Peters und bietet manch interessanten Denkanstoß zum Thema Planbarkeit von Innovationen." amb, Börsen-Zeitung, 21.08.2007, siehe
"Innovation als Paradoxie der Injunktion lautet die zentrale Tese des Buches. Zum Beweis ordnet und würdigt der Autor die nahezu unübersichtliche Literatur aus. [...] Die schwierige Frage nach dem Verhältnis von Beratung und Managementphilosophie zu den innovativen Absichten der Unternehmen wird ebenfalls thematisiert." Wissenschaftsmanagement - Zeitschrift für Innovation, Heft November/Dezember 2006, S.47
"Detailliert beschreibt Weber, wie Innovationen entstehen und weshalb sie sich nicht planen lassen." impulse - das Unternehmermagazin, Heft Juli 2005, S. 82, siehe http://www.impulse.de/
"Die zentrale These und eigentliche Leistung der Arbeit in allen drei Teilen besteht darin, den unwahrscheinlichen Sachverhalt einer Innovation in einem Unternehmen (und in anderen Organisationen) als Ergebnis nicht von rationaler Planung, sondern von eher emotionaler Auseinandersetzung mit der Paradoxie der Injunktion zu beschreiben: Innovationen verdanken sich Aufforderungen. [...] Weber gelingt [...] das Kunststück, eine inzwischen nahezu unübersichtliche Literatur aus der Managementphilosophie und über die Managementphilosophie im Hinblick auf einerseits ihre organisationstheoretischen Motive und andererseits ihre unternehmenspraktischen Dreh- und Angelpunkte nicht nur zu ordnen und zu würdigen, sondern auch außerordentlich lebendig werden zu lassen." Prof. Dr. Dirk Baecker, Zeppelin University
"Winfried W. Weber hat ein spannendes, anregendes und anspruchsvolles Buch zum Thema Innovation geschrieben. Dabei geht es [...] um Management, Planbarkeit und Veränderung in Unternehmen und in den Köpfen der Manager und um die Rolle, die Managementphilosophien dabei spielen. Das Buch ist kein Ratgeber, kein Leitfaden, keines dieser vielen So-Manage-Ich-Richtig-Bücher. Es eignet sich kaum für die Umsetzung in Unternehmen; denn es ist ein wissenschaftliches Buch, das sich an die so genannten Management-Philosophen richtet. Nicht zuletzt deshalb hat Dirk Baecker in seinem Vorwort von einer "Übung in ‚praktischer Philosophie'" gesprochen. Und doch ist es eine anregende Lektüre für alle Manager und Praktiker, weil es auf spannende und tiefsinnige Weise einlädt, über das Nachzudenken, was man jeden Tag tut. Wer Spaß und Interesse an der philosophischen Perspektive, insbesondere der Systemtheorie und des Konstruktivismus auf das Management hat, der sollte hier lesen." Business-Wissen, 01.09.2005 (siehe auch: http://business-wissen.de/ )
"Weber sieht Management als eine Form der Kommunikation, in der weniger 'über' irgendeinen Gegenstand kommuniziert wird, sondern die vom Management vollzogenen Sprechakte [...] sind, d.h. Handlungen, die einen, die sozialen Gegebenheiten verändernden Effekt haben." Prof. Dr. Fritz B. Simon; Simon, Weber & Friends, Heidelberg
"Die prägende Stärke der Arbeit [...] sehe ich darin, dass es dem Autor gelingt, das Phänomen [die Managementphilosophie, W.W.] zu entdramatisieren, es aus der Entweder-Oder-Zwangsjacke zu befreien (entweder dafür oder dagegen) und diese bemerkenswerte Innovation im Management-Genre einer produktiven Diskussion zuzuführen. Dabei breitet der Autor eine frappierende Belesenheit aus, bezieht eine Fülle eigener Erfahrungen und verzweigter Kontakte zur Managementwelt ein und formuliert dies noch in einer klaren, zupackenden und bemerkenswert gut lesbaren Sprache. Seinen umfassenden Überblick über die Managementliteratur lässt der Autor geradezu nebenbei einfließen, dabei wohlüberlegt und passend, und auch klare analytische Leistungen treten nicht pompös auf, sondern werden eher en passant eingeführt." Prof. Dr. Helmut Willke, Universität Bielefeld
"Herzlichen Dank für das Manuskript. Für die Erfindung und Entwicklung von Maschinen ist es wichtig, die physikalischen Gesetze zu kennen und sich zu Nutze zu machen. Je besser ich darüber Bescheid weiß und je mehr ich mir diese Gesetze zu Nutzen mache, desto mehr kann ich damit erreichen. Ich habe gelernt, daß es genauso wie physikalische Gesetze auch geistige Gesetze gibt. Die zu kennen und sich zu Nutze zu machen für's Management einer Firma sowie fürs persönliche Leben, garantieren Erfolg in jeder Hinsicht. Es ist fast unglaublich wie diese Gesetze funktionieren." Erich Fitz, Geschäftsführer Panther GmbH, Oberhaching
Kernaussagen des Buchs "Innovation durch Injunktion":
Ist Innovation das Ergebnis von rationaler Planung? Davon gehen viele betriebswirtschaftliche und ingenieurwissenschaftliche Konzepte aus. Innovation versteht man aber nicht, wenn man von Kausalität (und dazu ausgerichteten Organisationen) ausgeht.
Winfried W. Weber beschreibt Innovation als das Ergebnis von Auseinandersetzungen mit der Paradoxie der Injunktion: Innovationen verdanken sich Aufforderungen wie „Draw a distinction!“ oder manage-mentphilosophischen Injunktionen, die sich oft darin beschränken etwas Anderes und Neues zu tun. Innovationen verdanken sich Zufällen und Entdeckungen von Gelegenheiten (nicht Absichten), Hartnäckigkeiten (v.a. bei Misserfolgsvermutungen) und Verweigerungen. Innovationen brauchen dann nicht-triviale Organisationen, die Komplexität zulassen.
Auszug aus dem Vorwort von Dirk Baecker:
"Im ersten Teil der Arbeit behandelt Weber die Darstellung des Erfolgs der Managementphilosophie und des Beratungsbooms. Das Phänomen Managementphilosophie und Beratung wird zwischen den beiden Polen von Scharlatanerie einerseits und notwendiges Gegenmittel gegen erstarrende Organisationsfor-men und –kulturen andererseits ausgeführt. Der zweite Teil lässt sich auf die schwierige Frage ein, ob Beratung und Managementphilosophie in irgendeinem erkennbaren Verhältnis zu innovativen Absichten der Unternehmen stehen. Immerhin ist die Existenz dieses Zusammenhangs eine der Standardbegründungen von Beratung und Managementphilosophie. Die Frage ist schwierig zu stellen und schwierig zu beantworten, weil der Sachverhalt der Innovation weniger eindeutig ist, als es der Wunsch nach innovativen Unternehmen unterstellt. Managementphilosophie ist für Weber ein Verfahren, immer mehr durch immer weniger zu sagen. Managementphilosophische Injunktionen können damit wesentlich zur Innovation beitragen. Der dritte Teil schließlich schaut sich den Einzelfall Tom Peters genauer an, wertet dessen Bücher und Seminare aus und entwickelt eine organisationstheoretisch motivierte Interpretation seines Erfolgs (andernorts) und Misserfolg (hierzulande). Im deutschsprachigen Managementmilieu lautet die Leitunterscheidung nicht innovativ/nicht-innovativ, sondern Etablierte/Außenseiter. Und so sehr man eine Zeitlang Außenseiter spielen kann, so sehr kommt es letztlich darauf an, zu den Etablierten zu gehören. Und das sind Leute, denen es nur auf von ihnen geplante Innovationen, aber nicht auf zufällige und überraschende, also bahnbrechende Innovationen ankommen kann. Niemand fängt an, so beschreibt Weber die „Lähmschicht“ des im deutschsprachigen Bereich vorherrschenden Managements (und er nennt eine ganze Reihe von Ausnahmen von dieser Regel). Die Unzufriedenheit, "the feeling of being pissed-off", mit dem man diese Haltung durchbrechen könnte, ist oft genug noch immer nicht gegeben."
Hintergund des Buchs: Das Buch "Innovation durch Injunktion - warum man Innovationen nicht planen (lassen) kann" geht auf ein Forschungs- und Dissertationsprojekt an der Privaten Universität Witten-Herdecke zurück. Winfried W. Weber begann das Projekt von 1998 bis 2001 bei Prof. Dr. Dirk Baecker am Rheinhard-Mohn-Stiftungslehrstuhl für Unternehmensführung, Wirtschaftsethik und gesell-schaftliche Evolution und brachte es von 2001 bis 2004 am Lehrstuhl für Soziologie der Universität Witten-Herdecke, ebenfalls bei Prof. Baecker, zum Abschluss. Das Forschungsprojekt beinhaltete eine schriftliche Befragung von 2.500 Führungskräften im deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz). Darüber hinaus wurden fünfzig face-to-face-Interviews und fünfzig telefonische Interviews durchgeführt.
Inhaltsverzeichnis des Buchs "Innovation durch Injunktion":
Vorwort von Dirk Baecker Vorwort von Winfried Weber
Teil I Innovation durch Beratung und Managementphilosophie?Die Ära des Consulting Booms Kapitel 1 Der Consulting Boom Kapitel 2 Formen des Ratgebens Kapitel 3 Managementphilosophie als unreife Disziplin Kapitel 4 Tom Peters – Vom Berater zum Managementphilosophen Kapitel 5 Postklassische Beratung
Teil II Die Innovation der Innovation Kapitel 6 Entdeckende Innovation Kapitel 7 Innovation durch Injunktion – konstruktive Innovation
Teil III Die Resonanz deutschsprachiger Manager auf die postklassische Management- philosophieam Beispiel von Tom Peters – eine Befragung und Untersuchung der Managementmilieus in Deutschland, Österreich und in der Schweiz Kapitel 8 Kalifornischer Übermut und deutsche Managementmilieus Kapitel 9 Die Mauer des Schweigens Kapitel 10 Etablierte und Außenseiter Kapitel 11 Die Sprache der Innovation - Now That We Live in A Tom Peters World!